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Wieso Hypnosetherapie so erfolgreich wirkt

MindSpirit Hypnosetherapie

Hypnosetherapie hat die Art und Weise Probleme zu bewältigen und Herausforderungen zu meistern revolutioniert. Denn mit moderner Hypnose lassen sich Veränderungsprozesse vereinfachen und beschleunigen. Das Geheimnis der Hypnose ist dabei gar keines, sondern ist einfach zu erklären.

Brücke zum Unterbewusstsein

In der hypnotischen Trance befindet sich das Gehirn in einem Zustand hoher Plastizität (Veränderbarkeit). Das bedeutet, dass Veränderungen schnell, kreativ und effizient umgesetzt werden können. Mit Hilfe der Trance, eines inneren Erlebens, ermöglicht Hypnosetherapie den Zugang zu Ressourcen, Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten, die mit „wachem“ Tagesbewusstsein nicht zu erreichen sind. Hypnose ist also die Umgehung unseres Tagesbewusstseins, des kritischen Faktors, und die Brücke zum Unterbewusstsein und den unbewussten Funktionen. Sie ermöglicht ein direktes Einwirken auf die verborgen liegende Ebene unseres Selbst-Verständnisses und unserer unbewussten Überzeugungen.
Menschliches Denken und Handeln unterliegt nur zu einem sehr geringen Prozentsatz der bewussten Steuerung. Das Bewusstsein umfasst alles, worauf wir uns im jeweiligen Augenblick konzentrieren, es stellt Überlegungen an und konzeptualisiert auftauchende Information und Geschehnisse. Es kümmert sich um die gegenwärtig vorherrschenden Alltagsbedingungen und wiegt verschiedene Umstände miteinander ab. Das Bewusstsein ist rational und analytisch, es beinhaltet die Funktionen der Logik und des Willens. Unterhalb der aktuellen Bewusstseinsschwelle, was die Grundlage für den Prozess des Abwägens bildet, liegt das Unterbewusstsein, welches die Funktion der Emotionen, der Gewohnheiten und des Selbstschutzes miteinschliesst sowie der unbewusste Teil, welcher Instinkte, Reflexe, Immunsystem und vitale Körperfunktionen steuert.
Die bewussten Bereiche unseres Gehirns nehmen etwa 15% der gesamten Gehirnmasse ein. Die restlichen 85% werden dem unbewussten Teil zugeschrieben. Bildhaft können wir dies mit einem Eisberg vergleichen, bei dem auch nur die oberste Spitze aus dem Wasser herausragt, während der Hauptteil des Eisbergs unter der Wasseroberfläche verborgen liegt. Gemäss wissenschaftlichen Forschungen ist bekannt, dass der bewusste Teil des Gehirns pro Sekunde ca. 2.000 Bits an Informationen verarbeitet. Der unterbewusste Teil verarbeitet jedoch pro Sekunde ca. 400 Milliarden Bits an Informationen. Nur gerade mal 2 – 4% unserer Wahrnehmung und unseres Verhaltens geschehen tatsächlich bewusst. Das Unterbewusstsein reguliert 96-98% unseres Verhaltens und unserer Wahrnehmung!

MindSpirit-Hypnosetherapie_Gehirn

MindSpirit-Hypnosetherapie_Eisberg-Model

MindSpirit-Hypnosetherapie_MindModel

Unsere Wahrnehmung und Einstellung bestimmt, wie wir Lebenssituationen erleben und wie wir ihnen begegnen. Diese ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und jeder reagiert auf seine eigne, kreative Art und Weise auf Umstände und Ereignisse. Diese Gegebenheiten beeinflussen also unser Denken, Fühlen und Handeln, sie bestimmen, ob wir und wie wir etwas tun. Wie wir etwas erleben, hängt jedoch nicht vom Bewusstsein ab, sondern vom Unterbewusstsein und den dort verankerten Mustern. Wir gehen zwar entschlossen oder misstrauisch, mit Leichtigkeit oder bedrückt durchs Leben, nehmen uns für gewöhnlich aber nicht vor, etwas beispielsweise ohne Selbstvertrauen zu tun. Keiner entscheidet sich in Wirklichkeit bewusst, etwa ängstlich oder selbstsicher zu sein.

Bio-Computer Gehirn – Bewusstsein und Unterbewusstsein

Wie kommt es dazu, dass unser Unterbewusstsein so eingestellt ist, wie es jeweils ist? Unsere Einstellungen und Wahrnehmungen sind das Ergebnis unserer bereits gemachten Erfahrungen. Einstellungen sind Prägungen und Muster. Es sind installierte Programme in einem dynamischen Bio-Computer namens Gehirn. Folgende Analogie hilft, dies ein wenig zu verdeutlichen.

Ein Mensch kommt zur Welt und bringt, wenn er gesund ist, alle Basisfunktionen mit. Ein Computer kommt aus der Fabrik und bringt ebenfalls alle nötigen Grundfunktionen für sein Funktionieren mit. Der Computer hat, wie das menschliche Gehirn auch, unterschiedliche Funktionssysteme. Was beim Menschen das Unbewusste ist, also der Teil, wo die Vitalfunktionen und Reflexe sitzen, ist beim Computer das sogenannte BIOS (Basic Input/Output System) welches beim Einschalten den Computer zunächst funktionsfähig macht, um im Anschluss das Starten des eigentlichen Betriebssystems zu ermöglichen. Das eigentliche Betriebssystem hat zwei Ebenen, eine Automatische und eine Halbautomatische. Beim Menschen sind dies das Unterbewusstsein und das Bewusstsein. Die Prozesse im Unterbewusstsein laufen autonom und unsichtbar ab, gemäss der vorhandenen Muster beziehungsweise der installierten Programme. Das Bewusstsein erkennt den Output der unbewussten Systeme, so ähnlich, wie der Computerbenutzer die Informationen vom System auf seinem Bildschirm gezeigt bekommt. Was ein Computerbenutzer mit seinem Gerät machen und auf seinem Bildschirm sehen kann, hängt also massgeblich von den auf dem Computer installierten Programmen ab. Wenn Sie keine Sprach- oder Textsoftware auf Ihrem Computer hätten, so könnten Sie auch nicht auf die gewohnte Art mit anderen Computerbenutzern kommunizieren. So ist es auch beim Menschen, würde er als Kind das Sprechen, Lesen und Schreiben nicht lernen – im Gehirn installieren –, könnte auch er nicht auf die gewohnte Weise kommunizieren.
Die meisten Menschen haben ähnliche Programme auf ihren Computern installiert, wie etwa Textverarbeitungsprogramme, Internetbrowser, E-Mail-Programme oder Multimediaprogramme. Sie haben aber auch ganz individuelle Programme wie beispielsweise Spiele, Grafik- und Fotobearbeitungsprogramme oder auch Lernsoftware installiert. Einige haben Antivirus-, Wartungs- und Reinigungssoftware installiert, andere wiederum nicht. So ähnlich verhält sich das nun auch mit unserem Gehirn. Sie können beispielsweise erkennen, dass unterschiedliche Kulturen auch verschiedenartige Grundeinstellungen mitbringen. Sie benutzen ihre eigene Sprache, haben ungleiche ethische Auffassungen und auch ein anderes Essverhalten. Weiter sind wiederum auch im gleichen Kulturkreis Unterschiede feststellbar. Je nach Land, Region, sozialem Umfeld und Familienkonstitution sind die Menschen in ihren Einstellungen und Verhaltensweisen anders. Alle Einflussfaktoren im Leben, alle Geschehnisse bestimmen unsere Erfahrungen und unsere Erfahrungen bestimmen unsere Einstellungen und unsere Einstellungen bestimmen unsere Wahrnehmung und unser Verhalten.

Die Welt im Kopf

Ein neugeborener Mensch kommt also mit der Grundeinstellung und einer prinzipiell unformatierten (ohne Inhalt) Gehirnstruktur zur Welt. Dieses teils unformatierte Gehirngefüge, beginnt nun jede gemachte Erfahrung als Erinnerung, in Berücksichtigung der Grundeinstellungen (Instinkte, Reflexe, Körperfunktionen), abzuspeichern und sich selbstorganisatorisch, dynamisch zu strukturieren – es programmiert (prägt) sich selbst, anhand der Inputs welche das Körper-Geist-System über die Sinneskanäle erhält. Programmieren meint, dass im Gehirn neue Nervenzellen und Verknüpfungen entstehen, welche über Synapsen miteinander kommunizieren und so ein Muster erzeugen. Das klingt simpel. Doch der Kommunikationsfluss ist äusserst komplex und bindet Millionen von Nervenzellen ein, die Informationen über einen kombinierten elektrischen und chemischen Prozess analysieren, hemmen oder verstärken und das Ergebnis weiterleiten. Das Gehirn entwickelt so ein Abbild der Welt, welches nicht der tatsächlichen Realität entspricht, sondern lediglich eine individuelle Interpretation davon ist.

Das Kind im Keller – so funktioniert‘s

Stellen Sie sich einmal Folgendes vor. Ein Kind geht zum ersten Mal neugierig und unvoreingenommen in einen Keller, weil es entdecken möchte, was da ist. Angenommen es passiert genau in diesem Moment, wo es den Keller betritt, ein noch unbekanntes, furchterregendes Ereignis, wie etwa ein im Keller eingesperrter Vogel, der beim Öffnen der Tür die Chance der Flucht ergreift und blitzschnell aus der Dunkelheit (aus dem Nichts) beim Kind am Kopf vorbei fliegt. Das Kind erschreckt sich dabei so sehr, dass es gleich wieder wegrennt und vermutlich gar nicht wirklich weiss, was passiert ist.
Dieses Ereignis wird vom Gehirn komplett aufgezeichnet, entsprechend verknüpft und archiviert. Nun kann es passieren, dass danach das Unterbewusstsein den Keller als Gefahrenzone oder den Vogel als ein gefährliches Etwas einstuft – denn es gehört zu seiner natürliche Funktion, uns vor Gefahren zu schützen. Diese Einstellung kann nun dazu führen, dass dieser Mensch künftig unter einer Vogel-Phobie leidet oder Angst vor Kellern oder allgemein vor dunklen Räumen entwickelt. Logisch und analytisch betrachtet kann man im Prinzip sagen, dass eine Fehlinterpretation stattgefunden hat. Für das Unterbewusstsein, was weder logisch noch analytisch funktioniert, war jedoch in diesem Moment diese Interpretation schlüssig.

Diese Verknüpfungen und die daraus resultierenden Muster, welche unser Verhalten widerspiegeln, sind aber keineswegs statisch – es sind plastische und dynamische Funktionen. Wir können auf diese Muster Einfluss nehmen und das Gehirn mit den richtigen Impulsen zu einer Umstrukturierung anregen.

Genau dies tun wir in der Hypnosetherapie, wir umgehen den kritischen Faktor des Bewusstseins, verschaffen uns einen soliden Zugang zum Unterbewusstsein und reorganisieren mit geeigneten Interventionen die Informationsstrukturen im Gehirn und bereinigen so unerwünschte Einstellungen und Verhaltensmuster.

Im genannten Fall des Kindes, das in den Keller geht, können die Erinnerungen und Einstellungen über das Unterbewusstsein in der Gehirn-Datenbank abgerufen und korrigiert werden. Das Gehirn wird neu konditioniert, es lernt im Nachhinein, dass das, was es als schlimm abgespeichert hat, in Tat und Wahrheit nichts Schlimmes war. Die vorhandenen fehlerhaften Erinnerungsdaten werden mit aktualisierten positiven Informationen überschrieben beziehungsweise ergänzt. Durch das neue Muster stuft die Schutzfunktion des Unterbewusstseins dieses Ereignis und die modifizierte Erinnerung nicht mehr als bedrohlich ein. Infolgedessen erzeugt es auch keine Angstreaktion mehr und Vögel sind dann einfach Vögel und ein Keller ist nachher einfach nur ein Keller.

Hypnose ist ein wundervolles Werkzeug, um die fantastische und natürliche Fähigkeit der Trance im Menschen hervorzurufen und so auf effiziente Weise Veränderung und Heilung zu ermöglichen. Überzeugen Sie sich einfach selbst davon.