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Was ist Hypnose und wie funktioniert sie

MindSpirit Hypnosetherapie

Hypnose ist eine Methode, die dazu dient eine Trance hervorzurufen. Trance ist ein besonderer Zustand der Entspannung und Konzentration, es ist sozusagen ein spezieller Lern- und Arbeitsmodus des Gehirns und des Körpers. Das Tagesbewusstsein rückt in den Hintergrund und das Unterbewusstsein tritt in den Vordergrund. Dies ist jedoch eine sehr einfach formulierte Erklärung, denn während der Hypnose laufen sehr komplexe Prozesse im Gehirn ab. Hypnose ist eine wissenschaftlich anerkannte Therapiemethode mit langer Tradition. Das Spektrum der damit behandelbaren Themen und Symptome ist sehr weitreichend und sie wird sowohl als alleinige auch als ergänzende Therapie angewendet.

DIE HÄUFIGSTEN MISSVERSTÄNDNISSE

  • Während der Hypnose ist man bewusstlos und bekommt nicht mit, was geschieht
  • In der Hypnose hat man keine Kontrolle mehr und ist dem Hypnotiseur hilflos ausgeliefert
  • Hypnose ist passive Heilung und Probleme werden einfach so weggeschnippt
  • In der Hypnose ist man manipulierbar und es besteht die Gefahr, vertrauliche Inhalte preiszugeben
  • Hypnose ist mystisches Wissen und/oder Zauberei
  • In der Hypnose schläft man

Über Hypnose

Was ist/macht Hypnose

Hypnose ist eine Methode. Sie dient dazu, einen hypnotischen Zustand, auch Trance genannt, herbeizuführen. Hypnose ist ein Zustand der Entspannung und der fokussierten Aufmerksamkeit nach innen sowie die Umgehung des kritischen Faktors des Bewusstseins und die Etablierung von akzeptablem, selektivem Denken und Fühlen. Sie ist verbale und nonverbale Kommunikation und Konfiguration. Der hypnotische Zustand, die Trance, ist ein natürlicher Bewusstseinszustand des Gehirns und einer der drei Grundzustände der Psyche. Die drei Grundzustände sind Wachheit, Trance und Schlaf. In der Trance befindet sich das Gehirn in einem Zustand hoher Plastizität (Veränderbarkeit). Es ist sozusagen ein spezieller Lern- und Arbeitsmodus unseres Körper-Geist-Systems, welcher Veränderungsprozesse begünstigt und vorantreibt. In diesem „Modus“ können wir effizient und kreativ die Gehirn- und Körperfunktionen ansprechen und mit dem sogenannten Unterbewusstsein arbeiten. Mit Hilfe der Trance, des inneren Erlebens, ermöglicht Hypnotherapie den Zugang zu Ressourcen und Perspektiven, die mit „wachem“ Tagesbewusstsein nicht zu erreichen sind. Das kann etwa in Form von Gedanken, Bildern oder Gefühlen sein. Jede Hypnose ist im Endeffekt eine durch den Hypnosetherapeuten begleitete Selbsthypnose.

Was ist/macht Hypnose nicht

Leider ist Hypnosetherapie bei vielen unbekannt und wird oft missverstanden. Häufig wird bei Hypnose an die Showhypnose gedacht und an Kontrollverlust und Willenlosigkeit. Das ist völliger Unsinn! Hypnosetherapie hat nichts damit zu tun und niemand verliert seine Sinne noch die Kontrolle, im Gegenteil, man gewinnt sie sogar zurück. Hypnose hat auch absolut nichts mit Magie, Esoterik oder übersinnlichen Fähigkeiten zu tun. Der hypnotische Zustand ist kein Schlaf und auch keine Bewusstlosigkeit. Dem Klienten können infolgedessen durch den Hypnotiseur auch keine Geheimnisse entlockt werden. Da das Bewusstsein in der Trance alles was passiert sehr klar und direkt mitbekommt, ist es ausgeschlossen, dass ein Mensch gegen seine Ethik und Religion handeln oder Suggestionen akzeptieren und annehmen würde, die er nicht möchte. Eine hypnotisierte Person kann sich also problemlos jederzeit willentlich vom hypnotischen Zustand lösen und wieder in das gewohnte Tagesbewusstsein zurück wechseln. Somit kann man also auch nicht im hypnotischen Zustand hängen bleiben.

Wie fühlt sich Hypnose an

Der hypnotische Zustand, die Trance, ist eine Art Dämmerzustand, wobei das Bewusstsein aber extrem geschärft und sehr klar präsent ist. Er ist äusserst angenehm und ausserordentlich entspannend. Das Erleben des hypnotischen Zustands ist im subjektiven Empfinden unterschiedlich, da er in unterschiedlicher Intensität erfahren werden kann. Einige fühlen sich dabei befreiend leicht, andere wiederum empfinden eine erleichternde Schwere. Der Geist/Verstand wird als gelöst und klar empfunden.

Wie funktioniert Hypnose

Die Grundvoraussetzung, dass Hypnosetherapie funktioniert und die gewünschte Veränderung bewirkt, ist die vertrauensvolle Bereitschaft der Person, sich auf die Hypnose und den Veränderungsprozess einzulassen und mitzuarbeiten. Denn Hypnose ist keine passiv empfangene Heilung durch Suggestionen an das Unbewusste. In der Hypnose besteht immer eine aktive Beteiligung des Klienten, der sich bewusst oder unbewusst mit den Hintergründen seiner Problematik auseinandersetzt. Der hypnotische Zustand, den ein Klient mit Unterstützung des Hypnosetherapeuten erzeugt, aufrechterhält und beendet, ist faktisch gesehen eine Selbsthypnose. Denn ohne die Bereitschaft des Klienten, sich auf eine Hypnose einzulassen, ist es dem Hypnosetherapeuten nicht möglich, die Person zu hypnotisieren. Der Hypnotiseur ist also in gewisserweise nur ein Begleiter. Er hilft der Person mit Worten und Techniken, sie in den Zustand der Trance zu führen. Dieser erzeugte und besondere Bewusstseinszustand ermöglicht der Person, Problemstellungen effizient und schnell zu lösen. Der Hypnosetherapeut initiiert und begleitet den Lösungsprozess mit geeigneten Verfahren.

Wann funktioniert Hypnose nicht

Wenn die Person Angst vor der Hypnose hat. Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen über die Hypnose genau aufgeklärt werden und erkennen, dass Angst zu haben tatsächlich überflüssig ist – denn Hypnosetherapie ist eine sehr wirkungsvolle Sache. Das Vorgespräch vor der eigentlichen Therapie ist der Schlüssel zum Erfolg und ein äusserst wichtiger Faktor für die erwünschten Veränderungen.