Über mich

Reto Blaschitz

„Es geschieht ganz von selbst.“

Einfach nur sein

Oder: Traumreise in die Lebendigkeit​.

Ich bin ein Reisender in meine Lebendigkeit – im Lebenstraum – und ein Entdecker meiner selbst. Alles was passiert, geschieht von selbst. Doch im Passieren passiert nicht wirklich etwas. Es erscheint alles nur als Verwirklichung im unverwirklichten Sein. Ich sehe darin, dass ich alles bin und erkenne zugleich meine absolute Substanzlosigkeit. Es gibt nichts, woran ich mich festmachen könnte. Mein Sein ist unergündbar. Die Zeit und der Ort, wo ich mich kennen könnte, wird es niemals geben – Gott sei Dank! *

EINFACH ICH – JETZT

Meine Passion im Leben war immer herauszufinden, wer ich bin, wo ich herkomme und wo ich hingehe, was meine „wahre Natur“ ist – mein ursprüngliches Sein.

Ich könnte Geschichten darüber erzählen, was meine Vergangenheit ist, was alles bereits in meiner Erfahrung von Lebendigkeit geschehen ist und welche Konzepte sich in meinem Gehirn darüber gebildet haben. Doch es sind und bleiben Geschichten – es wäre nur Stoff für persönliche Fiktionsgestaltung über mich und mein Leben – Entertainment. Leben ist aber keine Geschichte, es beinhaltet wohl scheinbare Geschichten, selbst jedoch, ist es die absolute Unmittelbarkeit, die direkte Erfahrung dessen, was ist. Leben ist zeitloses Hiersein. Es ist ein Erfahrungsstrom im Erfahrungslosen, ist Bewegung im Bewegungslosen. Es ist halt eben genau DAS, was IST – Hier-Jetzt.

Im alltäglichen Tun ist es so, dass ich Menschen in allerlei Lebensfragen und bei Problemen unterstütze. Für diesen Zweck habe ich verschiedene Aus- und Weiterbildungen besucht; Systemischer Master of Coaching, Hypnosetherapeut, Hypnosystemischer Coach, Transpersonal Coach, NLP- … und was nicht alles. Chicke Bezeichnungen für einfaches und solides Handwerk.
Cover
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GESICHTSLOSIGKEIT

Jahrzehnte der Suche nach einem erfüllten und befreiten Leben und nach mir Selbst, nach dem, was ich bin, was mich ausmacht, nach der Essenz meines Wesens, haben mich an den Höhepunkt des Scheiterns gebracht und dazu geführt, dass ich hoffnungslos aufgab. So verlor ich kurzer Hand auch meinen Lebensinhalt. Das, was mich am Laufen gehalten hat, war plötzlich einfach fort und so dauerte es nicht lange, bis sich eine depressive Verstimmung in mir entwickelte, die sich über mein ganzes Sein beziehungsweise über meine ganze Persönlichkeit – meine Identität – flächendeckend ausbreitete und mich allmälich verschlang. Sie frass mich auf, verdaute mich und spuckte meine unverdaubaren Reste wieder aus. Das, was von mir übrig blieb, war Leerheit. Ich wurde entleert von meinen Vorstellungen über mich und das Leben, wie es zu sein hat. Die Ideen wurden weggefegt oder verkümmerten allmählich im Erwachen aus dem Traum, den ich träumte. Die Verblendung klärte sich mehr und mehr und es stellte sich eine revolutionäre Sicht ein, die mir mein „wahres Gesicht“ offenbarte – meine Gesichtslosigkeit.
Es ist immer Sattheit, die angestrebt wird – hunger nach etwas.
* Diese Ausage bezieht sich nicht auf das relative Person-Sein – das Ego. Es deutet auf das absolute Ich, auf das, jenseits des Greifbaren – das eine Ich, das auch du bist. Entweder du verstehst oder du verstehst nicht. Wenn du nicht verstehst – schade.
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NICHTS IST SO, WIE ES (ER-)SCHEINT​

In der Trunkenheit vom Leben, berauscht vom eigenen Sein, kollabiere ich durch das Blendwerk hindurch in die Absolutheit meiner Selbst. Spiel der Lichter, schattenhafte Lebendigkeit und …